Osborne Clarke berät Schweizerische Post AG bei EUR 4 Millionen Seed-Finanzierungsrunde von heycare

Veröffentlicht am 18th März 2026

Osborne Clarke hat die Schweizerische Post AG bei ihrer Beteiligung an der erweiterten Seed-Finanzierungsrunde des Münchner HR-Tech-Unternehmens heycare in Höhe von rund EUR 4 Millionen rechtlich beraten.

heycare bietet eine digitale Plattform für ganzheitliche Employee-Assistance-Programme (EAP) und Familienservices, die Unternehmen dabei unterstützt, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu verbessern und Ausfallzeiten zu reduzieren. Über die heycare-App werden Betreuungsangebote für Kinder, pflegebedürftige Angehörige und Haustiere vermittelt, ergänzt um Trainings, Webinare und anonyme 1:1-Beratungen mit Psychologen zur Stärkung der mentalen Gesundheit. Seit Anfang 2026 integriert heycare zudem ein Sport- und Wellness-Netzwerk, um Mitarbeitenden ein umfassendes Gesundheitsökosystem aus einer Hand zur Verfügung zu stellen. Zu den Kunden von heycare zählen bereits namhafte Unternehmen wie Daimler Truck, Douglas, Vaillant und VW Retail.

Die Seed-Finanzierungsrunde wurde von Scalehouse Capital als Lead Investor angeführt, Swiss Post Ventures beteiligte sich als Co-Investor gemeinsam mit weiteren Investoren. Die neue Finanzierung soll insbesondere in den weiteren Ausbau der Teams und die Skalierung der Plattform in bestehenden und neuen Märkten fließen. Heycare wurde 2022 von Anna Schneider und Julia Kahle gegründet und hat sich seitdem vom spezialisierten Care-Anbieter zu einem profitablen, ganzheitlichen Gesundheitsdienstleister im Bereich Employee Benefits entwickelt.

„Mit der Beteiligung an heycare investiert die Schweizerische Post in ein innovatives HR-Tech-Unternehmen, das zentrale Herausforderungen der modernen Arbeitswelt adressiert – von der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bis hin zur mentalen und physischen Gesundheit von Mitarbeitenden“, so Maximilian Vocke, Partner bei Osborne Clarke. „Die Transaktion zeigt, wie strategische Corporate-Venture-Investoren gezielt in digitale Plattformen investieren, die nachweisbaren Mehrwert für Arbeitgeber und Beschäftigte schaffen und zugleich ein hohes Skalierungspotenzial im europäischen Markt für Employee Benefits bieten.“

Umfassende Beratung zu gesellschaftsrechtlichen und vertraglichen Aspekten der Beteiligung

Osborne Clarke hat die Schweizerische Post AG umfassend zu den gesellschaftsrechtlichen und vertraglichen Aspekten der Seed-Finanzierungsrunde beraten. Die Beratung umfasste unter anderem die Strukturierung der Beteiligung, die Verhandlung der Finanzierungsdokumentation sowie die Abstimmung mit den weiteren Investoren im Rahmen der Extended-Seed-Runde.

Das Osborne Clarke Team, das die Schweizerische Post AG unter der Leitung von Maximilian Vocke (Corporate / VC) beraten hat, bestand aus Alexander Schlicht (Arbeitsrecht), Dr. Robert Oppenheim, Niklas Georg Rönker (beide Banking & Capital Markets), Dr. Florian Eisenmenger, Dr. Robin Mühlenbeck (beide IT), Dr. Jonas Völkel (IP) und Laura Valeske (Legal Project Management).