Der Osborne Clarke Preis wird jährlich an den Autor einer internationalrechtlichen Dissertation vergeben, die von Erst- als auch Zweitgutachter/in mit dem Prädikat „summa cum laude“ bewertet wurde. Dabei wird internationales Recht breit verstanden im Sinne internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung, internationales Strafrecht, Völkerrecht und Europarecht zu fassen ist. Stefan Rizor, International Chairman der Kanzlei, übergab die Urkunden und freute sich, dass sich in diesem Jahr gleich zwei Nachwuchsjuristen das Preisgeld verdienten: „Das internationale Recht spielt auch in unserer anwaltlichen Arbeit eine immer größere Rolle.“

Juli Francastel schrieb ihre Dissertation zur Steuerung des Aktionärskreises durch Anteilsvinkulierung im deutschen und französischen Recht bei Prof. Barbara Grunewald. Lukas Preußler promovierte bei Prof. Bernhard Kempen zu Perspektiven konkreter Normenkontrolle in Frankreich. Beide Arbeiten wurden in der jeweiligen Laudatio besonders dafür gelobt, dass sie eigene innovative Lösungsansätze gesucht und gefunden hätten.

Barrister Sir Michael Wood referierte über Aufgabe und Bedeutung der International Law Commission. Das Gremium mit 34 unabhängigen Rechtsexperten aus aller Welt spiele eine wichtige Rolle und sei zunehmend Referenzpunkt für internationale und nationale Gerichte. Umso wichtiger sei es, dass deren Arbeit auch kontinuierlich kritisch von der Wissenschaft begleitet werde.

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